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tonverleih - leipzig

studio
philosophie des reggae und artverwandter musik
referenzen
ten colors, messer banzani, think about mutation, die art, eastern dub community, love is colder than death ...
equipment

den sound macht nicht das instrument alleine, sondern die nachfolgende technik
interview mit
stefan
von tondreher

analogsound
eine grössere dynamic, tiefe und musikalität

artists
die direkt mit studiobunker zusammenarbeiten und oder vermittelt werden können
ronny_trettmann
der neue reggaegott aus sachsen
ten colors nach veröffentlichung des mittlerweile vierten albums ...
pionear interview (dez.'03)

downbeat ist eine schon etablierte leipziger reggae rocksteady ska band
belarmino ex- ten colors, massala und maroons
frank patitz
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philosophie

"Beim Hören einiger Multi-Track-Bänder drehte er die Musikspur weg, um den Gesang deutlicher hören zu können. Nach wenigen Takten schaltete er dann spontan den Gesang aus und drehte statt dessen die Drum&Bass-Spur überlaut in den Vordergrund. Der Effekt war überwältigend. Tubby fertigte ein paar Dub-Plates von den so gemischten Tracks und brachte sie zu seinem Soundsystem. Nachdem er dort das Rocksteady-Stück "You don´t care" von den Techniques gespielt hatte, legte er seinen Dub-Mix desselben Dub-Plate.   Der a-capella-Gesang setzte ein. Grell schallten die Stimmen aus den Hochtönern - wurde dann plötzlich mitten im Wort abgeschnitten, währnd die letzte Silbe noch im Echo, das endlos zwischen linkem und rechtem Kanal hin und her zu pendeln schien, nachhhallte. Die Erwartungs- spannung steigerte sich bis zum Höhepunkt - bis schließlich mit einem gewaltigen Donner die Basslinie hereinbracht und die Snaredrum detonierte. Wie durch eine magische Kraft bewegt, begann der Boden unter den Füßen der Tänzer zu vibrieren. Träge wälzte sich die schwere Basslinie voran und füllte den Raum mit einer warmen, mystisch- magischen Atmosphäre. Das Publikum geriet außer Rand und Band - das Sound-System schien zu explodieren. Die ganze Nacht spielte Tubby nur die vier von ihm gedubbten Stücke"

http:// members. aol. com / suwanni/ Musik4c.htm#491

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philosophie

der studiobunker hat sich der produktions- philosophie des reggae und artverwandter musik verschrieben, wie vielleicht nicht jeder weiss, hat reggae nicht nur was mit gras rauchen, "jah rastafari" und vor allem nicht mit sunshine zu tun, nach meinem besuch in einigen studios in kingston-jamaica habe ich schnell festgestellt; hier wird musik auf eine andere art produziert (mehr spontanität und chaos statt rechenschieber) und die ergebnisse sind einfach besser, jamaica ist das musikland überhaupt, hier ist musik der grösste exportschlager, was ist anders? ein wichtiger punkt ist das mischpult, es ist nicht nur eine sammelstelle für audiosignale, sondern es ist ein musikinstrument im besten sinne, der mann am mischpult (the dubmaster) entscheidet über das arrangement des songs, er entscheidet, welche instrumente er gerne im mix hätte und welche nicht so gut passen, und kein musiker würde sich hinterher beschweren, daß er im mix nicht so gut bzw. garnicht zu hören sei, wenn es der gesamtsache dient, DUB (auch eine jamaicanische erfindung) bedeutet ja auch wegnehmen und nicht noch mehr obendraufpacken, damit's gut wird, in vielen reggaesongs bleiben dann oft nur noch bass, drums und vocals übrig, aber man bemerkt den verlust der anderen instrumente überhaupt nicht, übrig bleibt nur ... ^

... ein luftiger, transparenter, druckvoller sound, die entstandenen luftlöcher werden durch excessiven gebrauch an effektgeräten (federhall, tapedelay, autowah, fazer...etc.) wieder gefüllt, und das hat noch garnichts mit voodoo zu tun, das ist nur freundliche ohrenbehandlung, das, was dann im mix an bass, drums und vocals übrig bleibt, muss natürlich sehr gut (göttlich) gespielt sein, denn was nicht göttlich gespielt wurde, wird auch nie einen göttlichen sound haben (wird die dancehall nicht "anbrennen")

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analogsound

ein wichtiger punkt ist die nutzung von analogequipment, warum analog? heutzutage ist man in der lage, mit einem computer und einer guten soundkarte schon recht ansprechende sounds zu erzeugen, der studiobunker bietet in dieser richtung auch alles an, wenn es aber um eine bestimmte klangästhetik geht, vor allem die aufnahme von akkustischen und elektroakkustischen instrumenten, und den sound der 50er bis 80er jahre favorisiert, kommt man um analoges equipment nicht herum, erreicht damit auch einfach eine grössere dynamic, tiefe und musikalität, der studiobunker hat ein paar schmäckerchen in seiner sammlung und ist in der lage, von der aufnahme auf 16 spur 1" tascam MS16 audiotape, bis zur pressung im benachbarten plattenstudio randmuzik die analoge signalkette nicht zu verlassen.

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drumsound

....als sie sich 1975 im "Channel One" Studio der Hookim-Brüder wiederfanden. Von hier aus starteten Sly&Robbie die Rockers Revolution des Reggae - paradoxerweise mit Neuaufnahmen alter "Studio One"-Riddims aus den sechziger Jahren. Aber nicht nur die neue Spielweise der "Revolutionaries" machte das Studio berühmt, sondern auch sein einzigartiger Sound. Nur hier im Channel One Studio, war der Sound so dicht, so trocken und so schwer, daß in der Dancehall die Wände vibrierten. Dieser Sound war Großartig! Die Produzenten standen Schlange vor der Studiotür; Sly&Robbie spielten gelegentlich bis zu 20 Rhythm-Tracks an einem Tag ein.

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