
mischpult
mp4084

ein
wichtiger punkt im studio ist die nutzung von analogequipment,
warum analog? heutzutage ist man in der lage, mit einem
computer und einer guten soundkarte
schon recht ansprechende sounds zu erzeugen, der
studiobunker bietet
in dieser richtung auch alles an, wenn es aber um
eine bestimmte klangästhetik
geht, vor allem die aufnahme
von akkustischen
und elektroakkustischen instrumenten,
und den sound der 50er
bis 80er jahre favorisiert,
kommt man um analoges equipment nicht herum, erreicht damit auch
einfach eine grössere dynamic,
tiefe und musikalität,

weitere
attribute
die
sich mit analogem
bzw. röhrenequipment
verbinden sind zb.,
mehr hub, mehr punch,
mehr luft, mehr
headroom,
seidiger, höhere definition,
mehr bass, mehr
frequenzen, mehr
wärme, bessere
ortung, mehr druck,
mehr groove, mehr
funky, mehr output,
lebendiger, mehr
kraft, mehr variabilität,
musikalischer,
höhere hitgarantie,
höhere tanzgarantie,
alles sachen, die digital so nicht zu machen sind.

begriffserklärung
1.
mehr hub:
impulse wie zb. bassdrum werden nicht oben abgeschnitten,
bzw flachgematscht, wie das bei radiosendern heutzutage weitverbreitet
ist (ein hilfloser versuch irgendwie einen lautheitsgewinn zu
erzielen) sondern der lautsprecher und letztlich die luft wird
einfach effektiver angetrieben
2.
mehr punch:
wird von übertragern oder guten kompressoren oder eqs, kurz,
von guten mischpulten erzeugt, percussive klanganteile erhalten
einen zusätzlichen schwung
3.
mehr luft:
klingt freier, offner,
kein vorhang, sound
springt förmlich aus den boxen, siehe auch 7.
mehr
frequenzen
4.
höhere
definition:
die frequenzen sind durch die komprimierende wirkung des analogequipments
im pegel kontrollierter, zb. ein bass lässt sich exakter
einbetten, der sound ist insgesamt nicht so nervös,
eben definierter,
im hochtonbereich seidiger,
bessere ortbarkeit,
8.
mehr
wärme, 6.
mehr bass:
5.
mehr headroom:
heisst eigentlich nichts anderes als dynamikumfang,
ist der fürs gehör wichtige bereich in dem musik stattfindet,
im digitalbereich ist das der bereich zwichen rauschen und aussteuerungsgrenze,
ist aber reine theorie, im analogbereich gibt es nach oben keine
exakte austeuerungsgrenze, sondern einen weiten bereich, in dem
sich die eigentlich interessante musikalische information abspielt,
meint, daß auch leisere klanganteile noch präsent sind,
ergibt mehr musikalische information
= mehr headroom
, siehe auch 9.
musikalischer
6.
mehr bass:
siehe auch 4.
definition
7.
mehr freqenzen:
röhren erzeugen obertöne,
das frequenzgemisch wird grösser, sound wird durchsetzungsfähiger
und offener,
matt klingende sounds kann man "aufpeppen"
8.
mehr wärme:
siehe auch 4.
definition, ausserdem wird
ein sound als warm empfunden, wenn er keine unangenehmen peaks,
spitzen enthält, sondern breit
oder rund ist
9.
musikalischer:
meint, wenn equipment in der lage ist, unterschiedlich dynamikinformationen
vom instrument zu bewahren oder sogar zu überspitzen,
bei gleichzeitiger kompression
oder 4.
definition, höhere
lautstärken werden in einen höheren obertonanteil
übersetzt
10.
bessere ortbarkeit:
siehe auch 4.
definition
11.
seidiger
siehe
auch 4.
höhere
definition
12.
mehr druck:
siehe auch 1.
hub,
2.
punch
13.
lebendiger:
meint, daß es nie exakt gleich klingt, bauteil- toleranzen,
das equipment lebt, weniger gehör-ermüdung,
beim computer müsste man erst aufwendig bauteiltoleranz einprogrammieren,
aber es wäre trotzdem was anderes
14.
mehr variabilität:
die varianten ein instrument in den mix zu stellen sind ungleich
grösser im vergleich zu digitalem equip., man kann auch extremeinstellungen
an den eqs ausführen, ohne daß es gleich unangenehm
klingen würde, dadurch bessere trennung
der instrumente möglich, ausserdem hat man am gain-regler
wesentlich mehr nuancen, mehr sounddesign
15.
mehr output:
es ist ganz einfach mehr musik
da
16.
mehr groove:
warum auch immer, es groovt und pumpt einfach besser
17.
mehr funky
im schmutz liegt der funk,
ein guter funkbass
muss etwas stumpf, schmutzig und kurz klingen damit er richtig
funky ist,
verlangt aber nach edler aufwertung mit röhrenequipment,
das selbe gilt für "pappkarton"-
snares, digital
keine chance, siehe auch 7.
mehr freqenzen:
18.
höhere tanzgarantie:
siehe auch hub, punch, definition,
bass usw.
19.
höhere hitgarantie:
siehe auch hub, punch, definition,
bass usw.
20.
mehr geld:
meint, man fährt dann auch einfach die besseren autos
mit den entsprechenden "bitches"
drin

der
studiobunker hat ein paar schmäckerchen
in seiner sammlung und ist in der lage, von der aufnahme auf 16
spur 1" tascam ms16
audiotape, bis zur pressung im benachbarten plattenstudio
randmuzik
die analoge signalkette nicht zu verlassen.
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