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philosophie des reggae und artverwandter musik
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ten colors, messer banzani, think about mutation, die art, eastern dub community, love is colder than death ...
equipment

den sound macht nicht das instrument alleine, sondern die nachfolgende technik
interview mit
stefan
von tondreher

analogsound
eine grössere dynamic, tiefe und musikalität

artists
die direkt mit studiobunker zusammenarbeiten und oder vermittelt werden können
ronny_trettmann
der neue reggaegott aus sachsen
ten colors nach veröffentlichung des mittlerweile vierten albums ...
pionear interview (dez.'03)

downbeat ist eine schon etablierte leipziger reggae rocksteady ska band
belarmino ex- ten colors, massala und maroons
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analogsound

mischpult mp4084

ein wichtiger punkt im studio ist die nutzung von analogequipment, warum analog? heutzutage ist man in der lage, mit einem computer und einer guten soundkarte schon recht ansprechende sounds zu erzeugen, der studiobunker bietet in dieser richtung auch alles an, wenn es aber um eine bestimmte klangästhetik geht, vor allem die aufnahme von akkustischen und elektroakkustischen instrumenten, und den sound der 50er bis 80er jahre favorisiert, kommt man um analoges equipment nicht herum, erreicht damit auch einfach eine grössere dynamic, tiefe und musikalität,

weitere attribute

die sich mit analogem bzw. röhrenequipment verbinden sind zb.,
mehr hub, mehr punch, mehr luft, mehr headroom, seidiger, höhere definition, mehr bass, mehr frequenzen, mehr wärme, bessere ortung, mehr druck, mehr groove, mehr funky, mehr output, lebendiger, mehr kraft, mehr variabilität, musikalischer, höhere hitgarantie, höhere tanzgarantie, alles sachen, die digital so nicht zu machen sind.

begriffserklärung

1. mehr hub:
impulse wie zb. bassdrum werden nicht oben abgeschnitten, bzw flachgematscht, wie das bei radiosendern heutzutage weitverbreitet ist (ein hilfloser versuch irgendwie einen lautheitsgewinn zu erzielen) sondern der lautsprecher und letztlich die luft wird einfach effektiver angetrieben
2. mehr punch:
wird von übertragern oder guten kompressoren oder eqs, kurz, von guten mischpulten erzeugt, percussive klanganteile erhalten einen zusätzlichen schwung
3. mehr luft:
klingt freier, offner, kein vorhang, sound springt förmlich aus den boxen, siehe auch
7. mehr frequenzen
4. höhere definition:
die frequenzen sind durch die komprimierende wirkung des analogequipments im pegel kontrollierter, zb. ein bass lässt sich exakter einbetten, der sound ist insgesamt nicht so nervös, eben definierter, im hochtonbereich seidiger, bessere ortbarkeit,
8. mehr wärme, 6. mehr bass:
5. mehr headroom:
heisst eigentlich nichts anderes als dynamikumfang, ist der fürs gehör wichtige bereich in dem musik stattfindet, im digitalbereich ist das der bereich zwichen rauschen und aussteuerungsgrenze, ist aber reine theorie, im analogbereich gibt es nach oben keine exakte austeuerungsgrenze, sondern einen weiten bereich, in dem sich die eigentlich interessante musikalische information abspielt, meint, daß auch leisere klanganteile noch präsent sind, ergibt mehr musikalische information = mehr headroom , siehe auch
9. musikalischer
6. mehr bass:
siehe auch 4. definition
7. mehr freqenzen:
röhren erzeugen obertöne, das frequenzgemisch wird grösser, sound wird durchsetzungsfähiger und offener, matt klingende sounds kann man "aufpeppen"
8. mehr wärme:
siehe auch 4. definition, ausserdem wird ein sound als warm empfunden, wenn er keine unangenehmen peaks, spitzen enthält, sondern breit oder rund ist
9. musikalischer:
meint, wenn equipment in der lage ist, unterschiedlich dynamikinformationen vom instrument zu bewahren oder sogar zu überspitzen, bei gleichzeitiger kompression oder 4. definition, höhere lautstärken werden in einen höheren obertonanteil übersetzt
10. bessere ortbarkeit:
siehe auch 4. definition
11. seidiger siehe auch 4. höhere definition
12. mehr druck:
siehe auch 1. hub, 2. punch
13. lebendiger:
meint, daß es nie exakt gleich klingt, bauteil- toleranzen, das equipment lebt, weniger gehör-ermüdung, beim computer müsste man erst aufwendig bauteiltoleranz einprogrammieren, aber es wäre trotzdem was anderes
14. mehr variabilität:
die varianten ein instrument in den mix zu stellen sind ungleich grösser im vergleich zu digitalem equip., man kann auch extremeinstellungen an den eqs ausführen, ohne daß es gleich unangenehm klingen würde, dadurch bessere trennung der instrumente möglich, ausserdem hat man am gain-regler wesentlich mehr nuancen, mehr sounddesign
15. mehr output:
es ist ganz einfach mehr musik da
16. mehr groove:
warum auch immer, es groovt und pumpt einfach besser
17. mehr funky
im schmutz liegt der funk, ein guter funkbass muss etwas stumpf, schmutzig und kurz klingen damit er richtig funky ist, verlangt aber nach edler aufwertung mit röhrenequipment, das selbe gilt für "pappkarton"- snares, digital keine chance, siehe auch
7. mehr freqenzen:
18. höhere tanzgarantie:
siehe auch hub, punch, definition, bass usw.
19. höhere hitgarantie:
siehe auch hub, punch, definition, bass usw.
20. mehr geld:
meint, man fährt dann auch einfach die besseren autos mit den entsprechenden "bitches" drin

der studiobunker hat ein paar schmäckerchen in seiner sammlung und ist in der lage, von der aufnahme auf 16 spur 1" tascam ms16 audiotape, bis zur pressung im benachbarten plattenstudio randmuzik die analoge signalkette nicht zu verlassen.

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